CMS vergleichen mit hochwertigen Testberichten

CMSstash veröffentlicht hochwertige Testberichte und Reviews, mit denen man fast alle relevanten CMS vergleichen kann. Content Management Systeme gehören zu den komplexen und variantenreichen Technologien. Zwar gibt es einige Standard-Funktionalitäten. Für einen CMS-Vergleich sind jedoch die unterschiedlichen Ausprägungen entscheidend, die ein System charakterisieren.

#Ein subjektiver CMS Vergleich

Die hohe Individualität von Content Management Systemen macht einen objektiven CMS-Vergleich schwer. Eine Möglichkeit besteht in der Zusammenstellung großer Feature-Matrixen. Der Aufwand für solche Matrixen ist allerdings sehr hoch und die Aussagekraft vergleichsweise begrenzt. Denn das Vorhandensein eines Features sagt nur wenig über dessen Qualität aus. Die Matrix verrät außerdem nur wenig über die User Experience des Gesamt-Systems und die Eignung für ein individuelles Szenario. Feature-Matrixen werden daher nur noch für ein erstes Ausschluss-Verfahren nach geeigneten K.O.-Kriterien empfohlen.

Eine andere Möglichkeit, Content Management Systeme qualitativ zu vergleichen, bietet der subjektive Zugang. Dabei kann man die eigenen Anforderungen und Arbeits-Workflows in kurzen User-Stories formulieren und anschließend prüfen, wie diese User-Stories in den verschiedenen Systemen abgebildet werden können. Dieser Ansatz passt zu der allgemeinen Weisheit, dass es nicht das "beste CMS" für alle gibt, sondern nur ein passendes CMS für eine individuelle Situation.

Diesen subjektiven Ansatz verfolgt auch CMSstash bei seinen CMS-Reviews und Testberichten. Es geht nicht um eine erschöpfende und objektive Darstellung. Vielmehr geht es darum, stellvertretend für den Leser einen ersten subjektiven Eindruck von dem System zu vermitteln und dem Leser bei der Entscheidung zu helfen, ob eine tiefere Beschäftigung mit dem CMS sinnvoll ist.

#Der Aufbau der CMS-Testberichte

Um trotz des subjektiven Ansatzes einen Vergleich der CMS zu ermöglichen, folgen alle Testberichte einem ähnlichen Aufbau:

  • Ein kurzes Intro mit Informationen zur CMS-Kategorie, zur Geschichte und zum Hersteller.
  • Die Author Experience mit kurzen Informationen zur Autoren- und Administrations-Oberfläche. Als Schlaglicht wird häufig das Bild-Management getestet, da sich in diesem Detail oft große Unterschiede in der Author Experience offenbaren.
  • Die Entwickler-Perspektive mit einigen Schlaglichtern zur verwendeten Technologie, zum Installationsprozess und zur Template-Entwicklung.
  • Nicht-Entwickler sollen in einem eigenen Absatz Anhaltspunkte bekommen, ob sich ein CMS mit keinen oder nur geringen Code-Kenntnissen für den Aufbau eines Web-Auftritts nutzen lässt.
  • Die Kosten entstehen nicht nur durch eine Lizenz, sondern auch durch die Implementierung und die Anpassung des Systems. Wenn Kosten nicht ausgewiesen sind, gibt es eine grobe Einordnung.
  • Die Einsatzszenarien mit einer subjektiven Einschätzung, für welche Projekte sich ein CMS besonders gut eignen könnte.

#Wie die Testberichte entstehen

Die Reviews entstehen grundsätzlich durch eigene Recherche und – soweit die Möglichkeit besteht – durch eigene Tests. Beim Vorgehen gibt es eine klare Priorität:

  1. Das CMS wird lokal installiert und getestet.
  2. Das CMS wird mit einer öffentlichen Demo-Installation getestet.
  3. Das CMS wird nicht getestet und die Review basiert auf allgemeinem Informations-Material.

Gerade bei den großen und kommerziellen Enterprise-Systemen sind eigene Tests oft nicht möglich. Die Testberichte bieten jedoch immer noch Anhaltspunkte zur allgemeinen Ausrichtung des CMS. Je komplexer die Systeme und die Einsatz-Szenarien werden, desto mehr empfiehlt sich eine individuelle Begleitung des Auswahlprozesses durch eine neutrale Beratung.

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